Saunaofen
Der Saunaofen ist der zentrale Mittelpunkt und Wärmeerzeuger. Heutzutage wird meist ein energieeffizienter Elektroofen (Aufwärmzeit ca. 1 Std.) verwendet, in Gartensaunas allerdings wird Tradition durch einen urigen Holzofen zelebriert. Alternativen bieten sich durch Öl- oder Gasfeuerung zusätzlich, jedoch ist hierzu eine Kaminvorrichtung notwendig.
Die Kapazität des Ofens sollte pro Kubikmeter Raum auf ca. 1 Kilowatt kalkuliert werden. Bei größeren Anlagen realtiviert sich die Berechnung. Die Installation sollte grundsätzlich durch den Fachmann erfolgen.
Für die Verkleidung des Ofens können Sie aus den Materialien Holz, Keramik und Edelstahl wählen. Wichtig ist, daß die Strahlungswärme die Verkleidung nicht so stark erhitzt, so daß man sich keine Verbrennungen zuzieht.
Der Standort ist meist an der Wand oder im Raummittelpunkt. Bei kleinen Kabinen ist ein Unterbankgerät die ideale Lösung.
In der Mitte des Ofens befindet sich ein rostfreier Stahlbehälter zum Befüllen mit Saunasteinen für die spätere Aufgüsse. Die im Ofen verwendeten Heizstäbe sollten auswechselbar sein.

Brandschutz
Häufigste Brandursache in Saunakabinen sind Gegenstände auf dem Ofen. Tip: Montieren Sie ein Schutzgitter oder installieren Sie eine Kontaktabschaltung.

moderne Elektronik
Die Infrarotkabinen werden durch Flächenstrahler beheizt für die im klassischen Fall eine Steckdose als Anschlußmöglichkeit ausreicht. Flächsenstrahler können in der Kabine praktisch überall angebracht werden, eine Verbrennungsgefahr ist nahezu ausgeschlossen.
Das Dampfbad wird ebenfalls durch den Zugang per Elektroanschluß über Verdampfer und Steuerung erhitzt.


