
Unter der Holzsauna verstehen wir die eigentliche Sauna, auch finnische Sauna genannt: Eine Raum aus Holz (meist aus Fichte oder Tanne), im Haus oder als Blockhaus im Garten, zum Schwitzen bei extrem trockener Luft (etwa 10% Feuchtigkeit) und Temperaturen von 80°C bis 100°C.
Holz
Hersteller unterscheiden beim Saunabau nach Elementsauna, einer Holzwandkonstruktion mit inneliegendem Isoliermaterial (preiswerter) und der Massivholzsauna aus Vollholz-Blockbohlen.
- Elementsaunateile bestehen aus einer verleimt-verzapten Vollholz-Rahmenkonstruktion sowie Wandelementen aus Fichte-Nut- und Federbrettern. Wobei hier eine geringe Astlochmaßerung von großem Nutzen ist. Eine extrem saubere Verarbeitung garantiert lange Lebensdauer, denn temperaturbedingt arbeitet das Holz einer Sauna sehr stark (Verformung, Risse, Fäulnis). Das Isoliermaterial soll aus Kork, Steinwolle oder Mineralfaser bestehen. Von Styropoor ist abzuraten.
- Eine Massivholzsauna garantiert bei guter Verarbeitung (Verleimung, Verzapfung, rostfreien Beschlägen, etc.) eine weitaus höhere Lebensdauer. Ideale Holzart ist die Hemlocktanne aufgrund ihrer geringen Verastung und niedirgen Verharzung (kostenintensiv). Als europäischer nachwachsender Rohstoff eignet sich die nordische Fichte.

Für Sitz- und Liegemöbel findet Weichholz (z.B. Pappel) Verwendung. Ihr Vorteil ist, daß sie die Wärme nicht weiterleiten und nahezu splitter- und harzfrei sind - bei hohen Temperaturen ein absolutes Muß.
Das Einheitzen/Erhitzen erfolgt entweder traditionell mit einem Holzofen oder modern mit einem Elektroofen bzw. Ölofen. Die darauf angebrachten Steine werden für Aufgüsse verwendet.
Eine gute Be- und Entlüftung einer Saunakabine ist extrem notwendig.
Ein Saunagang dauert durchschnittlich 10 Minuten und kann 2 - 3 x wiederholt werden. Dabei erhöht sich die Körpertemperatur auf ca. 40°C - Fiebertemperatur - und baut auf diese Weise Schadstoffe im Körper ab.



